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Auto lackieren – keine ganz so einfache Sache

Wer selbst sein Auto lackieren möchte, braucht dazu nicht nur geeignetes Werkzeug und eine angemessene Umgebung, sondern muss auch über ein profundes Wissen über die komplizierte Materie verfügen.

Für die meisten Menschen ist das Auto in erster Linie ein Fortbewegungsmittel, das funktionieren muss. Die Farbe ist für viele dabei sekundär. Sicher, wer sich einen Neuwagen kaufen will, der informiert sich schon über die Vorzüge gewisser Modelle und vielleicht macht er sich auch Gedanken über die Farbe. Ein großer Teil der potenziellen Käufer würde allerdings auf die Farbwahl verzichten, wenn dabei ein paar Tausend Euro gespart werden könnten. So zum Beispiel, wenn bei dem Kauf des bevorzugten Wagens, ein Auto mit einer sogenannten Tageszulassung erstanden werden kann.

Ganz anders sind da allerdings eingefleischte Automobilfans. Für diese ist das Auto eine Art Visitenkarte und ein Ausdruck ihres Lebensgefühls. Keine Frage, dass hier die Farbwahl eine außerordentliche Rolle spielt. Doch nicht allein die Farbe, sondern auch die Art der Lackierung ist hier oft entscheidend. Um dem Fahrzeug den individuellen Stempel aufzudrücken, werden vielfach Bilder oder ganze Szenarien auf die Karosserie projiziert. Wer da allerdings selbst sein Auto lackieren möchte, muss schon einige Kenntnisse der Materie mitbringen. Vorarbeiten, wie Schleifen etc. können noch in der heimischen Garage durchgeführt werden, doch sobald es an das Auto lackieren geht, muss man entweder eine professionelle Werkstatt aufsuchen und dort versuchen seine persönlichen Ideen einzubringen oder man mietet sich geeignete Räumlichkeiten, in denen auch das nötige Werkzeug gestellt wird. Je nachdem, wie aufwendig die spätere Lackierung sein soll, muss in mehreren Schritten gearbeitet werden. In der Regel wird der Lack aufgesprüht und anschließend bei hoher Temperatur getrocknet. Sollen zusätzliche Effekte, wie etwa 3D Ansichten entstehen, wird es allerdings kompliziert. Nicht umsonst ist die Tätigkeit des Lackierers ein anerkannter Ausbildungsberuf.

Eine Sonderlackierung vom Profi anfertigen zu lassen, kann dabei aber teuer werden. Wer dennoch versuchen will, seine Traumlackierung in Eigenregie durchzuführen, sollte mal im Internet in den einschlägigen Foren nach Unterstützung suchen. Oftmals finden sich hier auch Hinweise von Klubs in der Nähe, die zusätzlich vielleicht eine helfende Hand anbieten.

06.04.2010