Entzündete Haut ist häufig lästig und schmerzhaft
Die Anzeichen sind nicht zu übersehen: Wenn sich die Haut rötet, es juckt oder brennt oder sogar Pusteln entstehen, muss eingegriffen werden. Entzündete Haut quält heute viele Menschen, oft auch chronisch.
Entzündete Haut sollte schnell behandelt werden. Manchmal reichen kühlende Hausmittel, um die Haut wieder zu beruhigen, aber bei chronischen Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden. Die harmloseste Ursache der Erkrankung ist die trockene Haut, der die Schutzschicht fehlt. Schuld kann übertriebene Körperhygiene sein. Mehrmals täglich zu duschen, schadet empfindlicher Haut, besonders wenn Seife benutzt wird. Auch Heizungsluft hat die Tendenz, die Haut auszutrocknen, und kann so krank machen. Auch parfümierte Reinigungstücher, besonders für den Intimbereich, sind der Gesundheit der Haut nicht zuträglich.
Entzündete Haut kann durch unterschiedliche Erkrankungen bedingt sein. Jede schwere Erkrankung sollte vom Arzt ausgeschlossen werden. Die Ursache für ständigen Juckreiz, der nur schwer zu unterdrücken ist, kann bei einer von vielen Stoffwechselkrankheiten liegen. Dazu zählen sowohl eine Unterfunktion der Schilddrüse, aber auch eine beginnende Niereninsuffizienz oder eine bestimmte Form von Diabetes.
Ein Blutbild zeigt dem behandelnden Arzt, ob vielleicht eine Lebererkrankung vorliegt. Auch Parasiten können dafür verantwortlich sein, dass entzündete Haut den Patienten quält. Diese Diagnose ist meist schockierend, aber eine solche Erkrankung lässt sich in der Regel unkompliziert und schnell behandeln. Auch die Schuppenflechte ist eine unangenehme Form der Hauterkrankung. Sie kann vererbt werden, ihr Auftreten ist unregelmäßig und manchmal sehr heftig. Patienten erfahren durch Salben oder Tabletten Linderung.
Neurodermitis gehört mittlerweile zu den großen Volkskrankheiten. Sie kann vermehrt unter Stress auftreten. Die Symptome reichen von leichter Rötung bis zu großflächigen eitrigen Pusteln, die den Patienten entstellen können. Vom Arzt verschriebene Medikamente können hier die Beschwerden lindern. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn der Patient sich selbst mit der möglichen Ursache oder der Entstehung der Neurodermitis auseinandersetzt. Er sollte z. B. in seiner Erinnerung nachforschen, wann die Erkrankung zum ersten Mal auftrat, denn Neurodermitis wird psychosomatisch eingeordnet.
24.06.2010