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Billiger Strom hält die Energiekosten niedrig

Bei ungünstigen Tarifen muss man oft deutlich zu viel für den Strom bezahlen. In diesem Fall ist ein Wechsel des Anbieters empfehlenswert, da sich dadurch spürbar Kosten einsparen lassen.

Ohne Strom würde das tägliche Leben größtenteils nicht mehr funktionieren, da er für die meisten Tätigkeiten benötigt wird, vom Aufbrühen des morgendlichen Kaffees über die Arbeit am Computer bis hin zum Fernsehen, Musik hören oder Lesen nach Einbruch der Dunkelheit. Gerade, weil man ohne Elektrizität in vielen Bereichen nicht mehr auskommt, ist es ärgerlich, wenn die Strompreise steigen und es daher immer mehr zur finanziellen Belastung werden. Billiger Strom ist dennoch möglich, da der Strompreis nicht einheitlich geregelt, sondern wird von jedem Anbieter innerhalb gewisser Grenzen selbst festgelegt. Daher ist es wichtig, die verschiedenen Tarife zu vergleichen, um nicht auf Dauer zu viel für die Belieferung mit der nötigen Energie zu bezahlen.

In der Regel muss jeder Haushalt für seinen Stromanschluss einen monatlichen Grundpreis entrichten, der unabhängig vom individuellen Verbrauch erhoben wird. Zusätzlich wird noch für jede Kilowattstunde ein bestimmter Betrag berechnet, dessen Höhe sehr unterschiedlich ausfallen kann. Einmal jährlich erfolgt eine genaue Abrechnung, bei der die tatsächlichen Stromkosten mit den bereits geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet werden. Falls sich der Strombedarf erhöht, sollte man daher rechtzeitig die Abschlagszahlungen anpassen lassen. Ansonsten kann es zu hohen Nachzahlungen kommen, die in der Regel in einem Betrag bezahlt werden müssen. Manche Stromversorger verzichten auch gänzlich auf die monatlichen Zahlungen und rechnen mit ihren Kunden lediglich einmal im Jahr ab. Wer derartige Tarife nutzen möchte, sollte ausreichend Geld für die Begleichung der Stromrechnung zur Seite legen. Bei Prepaid-Angeboten, die es inzwischen auch im Bereich der Stromversorgung gibt, sollte man außerdem bedenken, dass nicht genutzte Kilowattstunden nicht zurück erstattet und auch nicht ins nächste Jahr übertragen werden können. Ähnliches gilt für Tarife mit Mindestabnahmemengen, da man für diese auch dann bezahlen muss, wenn man deutlich weniger Strom verbraucht. Daher sollte man bei der Wahl des Energieversorgers nicht nur auf niedrige Kosten, sondern auch auf für den Kunden günstige Vertragskonditionen achten.

Übrigens ist es für einen Anbietervergleich nicht notwendig, die Prospekte mehrerer Unternehmen zu lesen oder deren Webseiten zu besuchen. Im Internet stehen mehrere Stromrechner zur Verfügung, mit denen man anhand des individuellen Jahresverbrauchs nach den günstigsten Energieversorgern suchen kann. Bei einigen dieser Programme kann man in der Suchmaske auch einen Filter einstellen und beispielsweise Tarife mit Vorkasse oder ohne monatliche Abschläge von vornherein ausschließen oder sich ausschließlich Ökostrom-Tarife anzeigen lassen. Sollte sich dabei ein günstigerer Anbieter als der bisherige finden, kann man den Wechsel meist direkt über die Internetseite des jeweiligen Unternehmens beantragen. Eine Kündigung des bestehenden Vertrags ist dafür nicht erforderlich.

10.08.2010